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bergerarts
bergerarts
Beiträge: 35

Schmuck als Ziergegenstand- Schmuck als Gebrauchsgegenstand

Verfasst am: 28.08.2007 16:08   |   Gelesen: 636

Der Schmuck wird bei Menschen als Statussymbol und Ziergegenstand am Körper getragen- heute mehr denn je. Der Stellenwert der Person soll innerhalb der Gesellschaft und sein Status so ausgedrückt werden. Er trägt auch zur Attraktivität eines Menschen bei. Die Faszination geht oftmals vom Material aus, der Designerschmuck oder anderer fabrikmäßig hergestellter Schmuck ist in Silber, Gold oder mit Titan verarbeitet. Der Glanz des Metalls hat schon immer sie Menschheit  beeindruckt. Als formaler Aspekte ist die Edelsteinverarbeitung innerhalb eines Schmuckstücks manchmal durch seinen Glanz oder der Farbigkeit der Edelsteine und des Designs ausschlaggebend für einen Kauf. Der Schmuck macht sich auch abhängig von der Mode. Viele junge Leute faszinieren das neue sachliche Diesigen. – die junge Mode-. Es gibt auch modischen Schmuck aus Holz, mit Kautschukbändern und aus  Edelstahl- also, es ist ein Ziergegenstand, wie schon vor tausenden von Jahren. Um die Jahrhundertwende, oblag er immer gewissen Richtungen und Trends, wie eh und je- der Schmuck der Antike, der Urvölker, des Mittelalters, der Neuzeit und eben der Zeitgenössische Schmuck,  aber niemand braucht ihn wirklich.

Bis zu den Anfängen der Menschheit zurück kann man die Geschichte des Schmuckes dokumentieren in unserer heutigen Zeit. Die neusten Forschungen haben ergeben, dass bereits schon vor 100.000 Jahren sich die Menschen mit Muscheln schmückten, was heute noch bei einigen Völkern Tradition ist- mindestens 25.000 Jahre früher benutzten die Menschen einfache, mehrgliederige Halsketten. Das ist durch Funde aus der Altsteinzeit belegt. Ketten mit Muscheln, Tierknochen, Fischwirbeln und Perlen tauchten in der Steinzeit auf und hier auch schon das erste Mal der Bernstein.

Später folgten dann durch Entdeckungen die Verarbeitungsmöglichkeiten von Kupfer und Bronze hergestellter Schmuck. Das  Material wurde in Metallplättchen, Scheiben und Ringe verarbeitet. So nahm die Verarbeitung des Bernsteins und der Muschel in einzelne Schmuckstücke ab. Als Grabbeigabe diente er in vorchristlicher Zeit.

 

So wurden immer neue Entdeckungen gemacht, wie die Metallverarbeitung in der Bronzezeit bis hin zur Glasherstellung. Neue Stoffe, die zu Schmuck verarbeitet wurden- wie Kunststoff-, wurden erst im 20. Jahrhundert mit in den  Kollektionen aufgenommen. Allmählich wurde der Schmuck auch zum Wertgegenstand, durch die Verarbeitung von hochwertigen Materialien und früher auch als Tauschgegenstand verwendet. Es entstanden die ersten Schmuckhersteller – Juweliere-  heute Designer und Künstler genannt.

Es entstanden Symbole und Mythen in der Schmuckgeschichte. Bei einzelnen Exponaten sind nicht nur geometrische Formen zu erkennen, sondern es werden auch komplexe Muster und Symbole in Halsketten und die Ringe eingearbeitet. Die oftmals einfachsten und zugleich schönsten Symbole, die bekannt sind, sind die Ringe. Eine geschlossenen Form steht für die Ewigkeit- ein Kreis praktisch, der keinen Anfang und kein Ende zu haben scheint. So wird der Ring auch als kirchliches Symbol verwandt oder bei einer Heirat.

Als Schmuckanhänger steht oft das Kreuz für die Beziehung zu Gott im Christentum und ist heute wieder ein beliebtes Motiv als Anhänger von Ketten und Bettelarmbändern bei der Hip – Hop Bewegung und in Musikszenen.  Über eine andere Besonderheit verfügt das Keltische Kreuz neben seiner bekannten Grundform. Es ist ein geschlungener Kreis um ein Kreuz herum gearbeitet. Dies soll die Verbindung zwischen Himmel und Erde aussagen. Oft werden heute auch Spiralen in der Schmuckherstellung verwendet: diese haben die eigentliche Bedeutung der dreifachen Göttlichkeit der Lebensphasen einer Frau. Es beginnt im Leben einer Frau als  Jungfrau, sie wird zur Mutter und endet schließlich als alte Frau. Für die Wiedergeburt stehen die Schlangenmotive, die oft junge Menschen tragen. - Es sind eigentlich alles Motive und Symbole der Frühgeschichte, bloß kaum ein Mensch beschäftigt sich heute noch damit. Es ist selbstverständlich geworden. Es ist ein immer wiederkehrender Kreislauf der Natur, was uns der Schmuck oft verdeutlichen will.

Eine tiefere Bedeutung kann auch ein Schmuckstück haben und es hat mit der Verarbeitung von gewissen Materialien nichts zu tun. Es ist der Aspekt ist die Philosophie.  Auch ein Hintergrund hat eine Bedeutung, wie etwas ein altes Erbstück, Tradition oder einen hohen Idyllen Wert- all das trifft auch auf Schmuckstücke zu. Der eigentliche Zweck aber, ein Schmuckstück zu haben - ist die Idee oder der Zweck.

 

Schon allein die Materialien, aus denen Schmuck gefertigt wird, können faszinieren. Glänzende Metalle wie Silber, Gold und Platin, dazu funkelnde Edelsteine wie Diamanten, Saphire, Rubine oder Smaragde, die in prächtigen Farben leuchten.

Unerschöpflich scheint der Ideenreichtum der Schmuckdesigner zu sein bei der Verarbeitung von Rohmaterialien. Jedes Jahr gibt es immer wieder neue Variationen. Beispielsweise kann ein einfacher Ohrring ein Clip sein, ein Hänger sein- passend zum Collier-  oder aber mit Perlen verarbeitet-  oder aus dem Süden inspiriert,  eine Creole. Gürtelschnallen, Bänder, Ringe, Ketten, Broschen, Haarschmuck. Piercings Schmuck und limitierten Designerschmuck kann man auf den Seiten des Künstler Marktes bewundern. Von mit Silber verarbeiteten Steinen bis hin zur Verarbeitung von Glasperlen. Es sind alles Einzelstücke und jedes von ihnen hat seinen besonderen, einzigartigen Reitz. Es ist auch ein Ausdruck unserer  Persönlichkeit. Den Schmuck, den wir am Körper tragen-  denn letztendlich schmücken wir uns damit und es symbolisiert auch unseren persönlichen Geschmack wieder. Optischen wert legen vor allem junge Leute heute auf Schmuck- immer mit der neusten Mode und im Trend, weil wir uns persönlich attraktiver fühlen und besser wahrgenommen werden- oder einfach für uns selber- für unsere Seele. Schmuck dient zu der Verschönerung und Ausschmückung und als dekorierende Verzierungsmaßnahme- niemand braucht ihn wirklich, aber alle tragen ihn. Warum fasziniert er so viele Menschen? Warum kaufen wir uns immer neuen Schmuck?- Und warum übt er eine fast magische Anziehungskraft auf uns aus? Das können eigentlich nur die Schmuckgestalter beantworten, wenn sie ihre schönen Stücke gestalten und wir sie in unser Blickfeld bekommen. Sei es als Belohnung für uns oder als Geschenk, also, es wird nie langweilig. 

Modeschmuck wurde ein Luxus der Nachkriegszeit in den 50er Jahren. Die Menschen konnten wieder Geld ausgeben und legten Wert auf ihr Äußeres und Luxus. Der Luxus war aber nur einigen wenigen vorbehalten und so entwickelte sich der Modeschmuck- wie wir ihn auch heute noch kennen. Schmuck und Fantasieschmuck orientierten sich nun an kurzlebigen Modetrends. Blütenzweigbroschen im Stil des 18. Jahrhunderts sind noch immer in…bloß heute kombinieren die Künstler ihn mit anderen Werstoffen- wie Kautschukbänder mit einem Metallanhänger oder spiralen mit kleinen Glasperlen. Es ist immer wieder ein neues Erlebnis, auf die Schmuckseite des Künstler Marktes zu schauen!



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Close Susi
Susi

Beiträge: 23
28.08.2007 20:29

einfach nur: wauw!!!! eine wundervolle Artikel und sehr interessant zu lesen.
Vielen Dank!

Liebe Grüsse
Susi

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