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Gegenständliche Malerei- Realismus |
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Ein wirklichkeitsnaher, detailgetreuer Darstellungsstil ist der Realismus in der Kunst, schon in der griechischen Antike sowie römischen wurde diese Art der Darstellung benutzt. Über die Renaissance bis weit in das 20. Jahrhundert ist in Europa die reale Malausdrucksweise prägend gewesen- bis in die heutige Zeit hinein.
Das Bild entsteht im menschlichen Gehirn, vom menschlichen Auge aus wird es zum Gehirn übermittelt- eine Konstellation von Farben und Formen, die wir aus der Erfahrung nutzen. Das menschliche Auge ist gewöhnt an harmonische Sehensweisen und Betrachtungen, so entstehen Empfindungen und Wahrnehmungen. Die meisten Betrachtet müssen etwas erkennen können auf einem Gemälde, da sie oftmals wenig Fantasie haben. So hat in der jetzigen Zeit der Realismus immer noch einen festen Platz in unserer Gesellschaft und wird zunehmend wieder aktueller in der letzten Zeit.
Im 19. Jahrhundert stellte der Realismus eine Gegenbewegung zur Romantik dar. Er wurde zum Vorläufer des Impressionismus. Die Kunst in ganz Europa wurde durch die französische Schule von Barbizon- realistische Landschaften- beeinflusst. 1855 definierte Gustave Courbet – ein französischer Maler- im „ Realistischen Manifest“ die realistische Malerei. Es ist eine Darstellungsweise, die der Künstler sehen kann und das Berühren von Gegenständen- das Fühlen der Gegenstände und dessen Umsetzung naturgetreu auf die Leinwand bringt. – Die meisten Kunstwerke waren früher realistisch und sind es bis heute. Man kann etwas erkennen auf dem Bild.
Der klassische Neorealismus ist bezeichnend für den westeuropäischen Kunststil von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis zum frühen 19. Jahrhundert. Er geht auf die Schönheitsideale des Klassizismus zurück. Dieser orientierte sich an der griechischen, römischen antiken Kunst. Er wurde zu der Zeit an großen europäischen Kunstakademien perfektioniert, gelehrt und vermittelt. Es wurde als „Akademischer Realismus“ betitelt und hatte seinen Höhepunkt im 19. Jahrhundert in Deutschland, Russland, England, Italien und Frankreich. Es wurden in der Hauptsache geschichtliche und mythologische Themen bevorzugt.
In der Kunsthalle Mannheim wurden erstmals 1925 zweiunddreißig Werke von Künstlern ausgestellt und deren Bilder waren bis ins kleinste Detail ausgearbeitet. Man sprach auch von einer Überschärfe der Werke. Es waren Darstellungen von Figuren und Gegenständen. So entstand bewusst der Begriff in der Malerei vom „ Magischen Realismus“. Erst 1961 wurde wieder in Berlin eine Ausstellung eröffnet, unter dem Titel „ Neue Sachlichkeit“.
Von 1930 an stand diese Malweise im Dienst der Sowjetunion, des Nationalsozialismus und in der Kunst des Staates der DDR. Die Richtung wurde für ideologische Zwecke verwendet. Auch in Deutschland wurde keine künstlerische Freiheit geduldet, während des dritten Reiches, sondern man zwang die Künstler in den Dienst der Ideologie. Abstrakte Kunst zählte zu einer entarteten Kunst und war verboten! Auch in der DDR wurde den Künstlern die Freiheit des schöpferischen Aktes genommen, aber in abgeschwächter Form. So wurde der „Sozialistische Realismus“ zum Gängelband vieler Kunstschaffenden, denn als Auftraggeber waren sie vom Staat abhängig.
Ende der fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts entwickelte sich der Neue Realismus als Gegenbewegung zu der abstrakten Malerei und zum Informell. So findet er neue Ausdrucksformen und wird durch die Abstrakte mit beeinflusst.
Seit Beginn des 21. Jahrhunderts verstärkt sich wieder neue realistische Malerei als Tendenz in der Deutschen Malerei- so auch auf den Seiten des Künstlermarktes zu sehen. Malerei- Bilder und Gemälde- sind immer ein Ausdruck schöpferischer Kraft und werden meist auf Leinwand, Malkarton, grundiertem Papier oder Pappe mit Öl- oder Acrylfarben gemalt. Meist mit einem Pinsel, aber auch oft mit einem Spachtel- die Spachteltechnik seit den frühen sechziger Jahren. Sie stellen das Ergebnis einer schöpferischen Prozesses dar. So werden auch oft Verbindungen zu verschiedenen Kunstrichtungen geschaffen, innerhalb eines Bildes- Grenzen überschritten- experimentiert. Neues gewagt- mit alter Technik verbunden.-
Meist ist es auch ein Zusammenklingen von Farbspielen, Raum- und Farbkompositionen, individuell gestaltet, denn jeder Künstler hat seine im eigene Handschrift. Oft ist es auch eine kalkulierte, gegen das Empfinden des Künstlers gestaltetes Bild- meist eine Auftragsarbeit. Um ein Bild umzusetzen, braucht der Malende eine geistig, seelische Entspannung, denn nur wenn ein Künstler innerlich ausgeglichen ist, kann er hochkarätige Arbeiten entstehen lassen- nach Themen oder ein Stielleben, nach der Natur oder ein Zusammenspiel des Ganzen.
Das wichtigste an der Malerei ist das Sehen und dann genau dieses Gesehene wieder zu geben auf der Leinwand. Die Dimensionen an sich, so entwickelt sich bei jedem Bild seine ihm eigene Ausstrahlung zu Leben. Im Moment ist die Malerei mal wieder im Wandel und viele Künstler arbeiten wieder mit Ölfarbe. Wegen der leichten „ Handhabung“ waren in den letzten Jahren viele Kunstschaffenden auf Acrylfarben umgestiegen. Zunehmend werden in Galerien wieder großformatige Ölbilder gezeigt.
Im Künstlermarkt ist eine Vielfalt der künstlerischen Werke zu betrachten von weltbildlich gesehenen Themen bis hin zu einem Stielleben. Arbeiten, die in Formen und Farbe gefasst sind, verschieden Individuen als Abbild eines bestimmten Vorbildes gemalt, aber auch realistische Naturmotive.
Gesellschaftskritische findet man ebenso, die unsere Allgemeinheit aufrütteln sollen, zum Nachdenken animieren und zum Überlegen. Tiefgreifende , naturgetreu dargestellte Werke ebenso und phantasiereiche, fast träumerische Bilder. In einem dafür geschaffenen Raum oder für sich, haben sie eine enorme Wirkung. Die realistischen Arbeiten dürfen immer nur für sich selbst stehen- sonst lenkt man von dem Bild ab oder es geht unter. Es beherrscht so schon allein durch seine im Detail getreuen Arbeitsweisen einen Raum. -
Es ist Kunst von Künstlern, die außerhalb vom üblichen Kulturbetrieb ihren eigenen Raum finden und so, Dank sei dem Künstlermarkt, ein breites Publikum erreichen, die die Werke zu Hause in Ruhe in sich aufnehmen können.
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