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Künstlermarkt finden Sie einzigartige Werke! Unter der Vielzahl der handgefertigten Unikate
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bergerarts
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Beiträge: 35

Eigene Ideen verwirklichen mit Projektförderungen- die eigenen Stärken kennen und präsentieren

Verfasst am: 08.01.2008 09:01   |   Gelesen: 2228

Manche Ideen liegen schon lange in der Schublade; große Themen angehen oder einen Zyklus verwirklichen, aber die Kosten fressen einen Künstler förmlich auf. Vielleicht eine Installation umsetzen- aber wieder die Kosten…immer wieder diese verdammten Kosten. Woher nehmen und nicht stehlen?

Es gibt aber Lösungen für solche Probleme, nämlich Projektförderungen!

Für sie Umsetzung eines Projektes, eines Konzeptes erhalten Künstlerinnen und Künstler einen Zuschuss mit dem die Vision- das Erdachte und Gefühlte – umgesetzt werden kann. Also Hoffnung in Sicht, bloß man muss  die langen Wege gehen. Im Kunstbetrieb sind die Projektförderungen die Kür! Oft werden Künstler – Bewerber- genommen,  die schon professionell ihre Werkentwicklung betreiben und voran getrieben haben.

Bei  allem Elan, den man an den Tag bringt, aber  die Ideen müssen reifen! Langsam reifen und dann Wirklichkeit werden. So können sie nur umgesetzt werden- mit Tiefe und Bedacht! In der Ruhe liegt die Kraft! Oft hilft ein Bewerbungstermin einer Förderung beim Entwicklungsprozess und treibt ihn voran. Schlechte Karten hat man aber, wenn man mit dem Blick auf einen Ausschreibungstermin erst aktiv wird. Es ist ein langer Weg vom Geistesblitz bis zur Planung. Neben dem künstlerischen Alltag dauert es manchmal Jahre, ehe man ein großes Projekt geschaffen hat.

Systematisch muss der Künstler seine Ideen sammeln und jede ihm wichtige Information aufschreiben, sonnst vergisst man es wieder. Oft werden innovative Ansätze gefördert. Diese Idee muss über das eigentliche Schaffen hinausgehen. Es werden immer nur verbindlich kalkulierte Projekte gefördert und unterstützt! Eine gewissenhaft, bis ins kleinste ausgearbeitete Recherche ist notwendig. Am besten, man trägt sich seine Ideen in ein Buch ein- ein Ideenbuch und legt ein Projekttagebuch an zur laufenden Arbeit. Das ist wichtig für die Künstlerin oder dem Künstler, dann hat man wieder Mut und Kraft, wenn man das aufgezeichnete betrachtet und sieht, was man so geschafft  hat in der letzten Zeit. Für die Ausschreibung oder Bewerbung müssen folgende Punkte beachtet werden:

-         Wer ist mein Ansprechpartner?

-         Wo kann ich günstig Materieline bekommen?

-         Was kostet mein Material?

-         Welche Räume brauche ich für mein Projekt- muss ich welche anmieten?

-         Was kosten die Räume?

-         Welche Genehmigungen brauche ich für mein Projekt?

-         Welche  Kosten sind damit verbunden?

-         Was für Wegstrecken und Kosten muss ich dafür kalkulieren?

-         Welcher Aufwand ist nötig?

-         Welche Fahrtkosten benötige ich um mich mit Experten zu beraten?

-         Welche  Kosten muss ich einplanen für Texte, Fotos, Layout und Druckkosten für eine spätere Dokumentation?

Alles muss  für jeden Arbeitsschritt voraus berechnet werden ebenso die erforderliche Zeit dafür. Oft ist es für einen Künstler mit wenig Erfahrung in diesem Bereich eine Hürde. Hier lohnt es sich wieder, nicht nur für die eigene Steuererklärung oder Buchführung alle Belege aufzuheben. Immer wieder alle täglichen Ausgaben für die künstlerische Arbeit notieren und sie für das Projekt jetzt zusammenfassen, ebenso die Merkzettel. So entsteht ein realistisches Gespür für Kosten, die dann nachvollziehbar sind für einen.  Jetzt braucht man nur noch die Lieferadressen zu ergänzen und bekommt so schon einen Basis für die Kalkulation des Projektes. Für den Anfang kann man auch eine einfache Methode wählen, indem man alles in einen Umschlag packt und mit dem Titel und Entstehungsjahres des Projektes versieht und alles Belege sammelt, die zu dieser Arbeit gehört. So entsteht kein unmittelbarer Überblick über die Ausgaben, aber bei Bedarf kann man es dann später auswerten. Für Auftragsarbeiten, der Steuererklärung oder für ein Projekt. Später muss man nur noch die Preisentwicklung korrigieren, da sich ja ständig alles ändert. So hat man aber schon einmal einen Fundus, der unverzichtbar ist für eine Projektplanung.

Als nächster  Schritt kommt dann die eigentliche Arbeit bei Projekten- Kostenvoranschläge und Angebote einholen!

Die nachvollziehbare Kalkulation ist das Wichtigste bei der Projekteinreichung. Es müssen verbindliche Kostenvoranschläge verschiedener Anbieter  sein. Sie geben die Planungssicherheit. Es müssen viele Details künstlerischer Ideen offengelegt werden bei den möglichen Lieferanten und so entsteht auch ein Vertrauensverhältnis. Technische Anforderungen sind meist hoch bei den Projekten, besonders bei Performance oder Plastiken, Installationen und Brunnen- je größer  und höher sollte die Fähigkeit des Anbieters sein, letztendlich auch das Projekt mit umzusetzen.  Der persönliche Kontakt ist dem des schriftlichen vorzuziehen, wenn später gemeinsam an die Realisierung des Werkes gegangen werden muss und die Arbeiten nach den Vorstellungen des Künstlers ausgeführt werden müssen.  Es kann auch sein, dass spezielle Materialien benötigt werden oder gewisse Teile speziell angefertigt werden sollen für das Vorhaben.  Es ist nicht immer der Preis entscheidend, sondern auch ein zuverlässiger, fähiger Mitarbeiter!

Als Teil einer Bewerbung können Kostenvoranschläge eingereicht werden, wichtig ist aber immer wieder die Preisentwicklung. Es kann schnell ein Jahr vergehen von einer ersten Bewerbung bis hin zur Umsetzung des Vorhabens. Die Erhöhung der Mehrwertsteuer, die 2007 in Kraft trat ist schon allein relevant. Dann muss man sich immer noch einen Spielraum mit einarbeiten, damit im Zweifel Fehler in der Umsetzung und Planung so aufgefangen werden und das Material knapp wird und nicht reicht- also immer etwas mehr rechnen, als zu knapp berechnen!

Manchmal werden bei einem Wettbewerb auch nicht die ganzen Projektkosten abgedeckt. Wird da zum Bespiel nur die künstlerische Arbeit und Idee sowie das Material finanziert? Sonstige Aufwendungen gefördert, was bedeutet das für Künstlerinnen und Künstlerin der Schaffenszeit der Lebensunterhalt selbst finanziert werden muss. Es gibt auch Förderer, die nur einen Teil der Aufgaben übernehmen. In den Unterlagen muss dann der Bewerber bereits nachweisen, dass er den Rest durch andere Sponsoren oder durch Eigenkapital abdecken kann. Hiermit soll sichergestellt werden, dass ein anzugehendes Projekt auch tatsächlich realisiert werden kann und nicht an fehlenden, kleinen Restsummen scheitert.

Die eigene Idee muss ständig erläutert werden, aber verständlich für den Bearbeiter.

Es sit noch lange keine Leistung eine gute Idee zu haben. Sie lässt sich noch nicht einmal rechtlich schützen! Viele Künstlern fällt es schwer, überhaupt über ihre Pläne und Vorhaben zu sprechen, sodass der Andere sie versteht. Er muss ständig auf der Hut sein, dass ihm sein geistiges Eigentum nicht „ geklaut“ wird! Denn der Einfall kann schnell von anderen Künstlern oder Trittbrettfahren- den sogenannten Künstlern- umgesetzt werden.

Als erstes muss aber eine Jury bei einer Projektförderung überzeugt werden.  Die Mitglieder der Jury müssen sich ein genaues Bild und eine Vorstellung haben von dem künstlerischen Konzept, sonst funktioniert gar nichts. Als Hilfestellung dienen in diesen Fällen Skizzen, Modelle, Computeranimationen und Fotos. Dann muss der Künstler noch einen ordentlichen Text haben, eine Beschreibung wird erwartet in der die Idee erläutert werden muss. Dann muss ihre Besonderheit des Projektes hervortreten und sie muss letztendlich noch eine Verbindung zu dem Schaffen des Künstlers erkenne lassen.

Meistens sind die Künstler in solchen Situationen auf sich alleine gestellt. Es ist schön wenn man in dieser Phase eine absolute Vertrauensperson an seiner Seite hat, mit der man es ausdiskutieren kann. So hat es der Künstler leichter, wenn er sich austauschen kann. In Gesprächen , Erläuterungen der eigenen Vorstellungen, konkretisieren der Details, das Nachfragen, die kleinen Schritte, die durchdacht werden müssen oder ob man noch etwas wichtiges, was man vorher nicht bedacht hat, vergessen hat und, und, und….aber bitte nicht alle Vertrauenspersonen mit in diese Vorhaben mit einbeziehen, nur eine auswählen und mit in den Prozess einbeziehen, in die Ideenentwicklung, damit nicht doch noch im letzten Moment jemand ohne Vorkenntnisse die spätere Präsentation lesen und beurteilen kann oder gar das Projekt an sich zu reißen! Dann war alle Mühe umsonst!

Es gibt auch Projekte, die mit Ausstellungen enden, in der Projektbeschreibung und die fertige Arbeit präsentiert werden. Bei solchen Terminen bekommt man beim Aufbau des Modells noch zusätzliche Anregungen durch andere Teilnehmer für seinen eigenen Bewerbungsaufbau. Das alles steht aber auch in den Ausschreibungsbedingungen, die man als Künstler unbedingt einzuhalten und beachten hat!

Alles muss nach Plan laufen- also eine Realisierung nach Plan, was uns ja gar nicht so liegt, aber dass muss sein! Die Projektförderung beginnt eigentlich erst mit der Auswahl und dann mit der eigentlichen Arbeit. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo die Idee tatsächlich umgesetzt werden muss und nun zeigt es sich, ob man alle Vorarbeiten und Details erledigt hat und der Plan aufgeht! Es gibt immer wieder Abweichungen von der ursprünglichen Beschreibung in der Praxis. Das ist ganz normal. Ratsam ist es, ständig Kontakt zum Auslober und Fördere zu halten, um gegeben falls rechtzeitig eine Abweichung von der ursprünglichen Konzeption zu beraten sowie zu besprechen. Manchmal muss man sich diese auch genehmigen lassen.

An die Dokumentation sollte schon bei der Umsetzung gedacht werden. Wie immer auch hier alle Belege und Nachweise sammeln. In der Regel werden nur die tatsächlich entstandenen Kosten – belegbaren Kosten- erstattet und ersetzt. In diesem Falle bedeutet Dokumentation aber nicht nur die eigenen Arbeitsschritte festzuhalten, sondern immer wieder Fotos machen, Skizzen sammeln und seine Überlegungen festhalten mit dem Hintergrund des zu entstehenden Werkes. Oft wird ein zentrales Werk gefördert, in Form einer Projektförderung auch das künstlerische Schaffen dokumentiert. Die Selbstdarstellung steht im Mittelpunkt. Die abzuliefernde Arbeit muss sehr präzise sein, denn mit schlechten Fotos und unordentlichen Bewerbungen kann man keinen Eindruck gewinnen und hat so keine angemessene Wirkung seiner Arbeit vorzuweisen. Also, alles super genau und sauber abgeben! Sie muss als Teil eines Werkes mit in die Projektbeschreibung einfließen, außerdem die Kosten für die professionellen Texte, Fotos, Layouts und die  Druckkosten. Alles muss mit einkalkuliert werden. Um das Ergebnis noch besser zu gestalten, kann man auch Profis beauftragen, was im späteren Ergebnis nicht zu unterschätzen ist.

Im  Abschluss jeder Projektförderung steht dann immer noch in den Ausschreibebedingungen: Nach Abschluss des Projektes muss ein Nachweis über die Verwendung der Gelder erbracht werden und über deren genaue Verwendung.

Bei uns Künstlern ist dies eine unbeliebte Arbeit, aber sie muss sein! Für das Weiterkommen eines Jeden, der eine Projektförderung bekommen hat, ist diese Arbeit unausweichlich und sie dient ja auch zum Vorankommen eines jeden Kunstschaffenden. Ein sauberer Abschluss ist sehr wichtig, denn wie oft brauchen wir vielleicht von der gleichen Stelle noch einmal einen Zuschuss oder wollen in den nächsten Jahren wieder eine Einreichung machen?

Nur so kann es zu einer soliden Stufe in der Karriereleiter eines Künstlers zum Erfolg kommen  und kann so in der Werbung eines Künstlers mit professioneller Vermarktung nur zum weiteren Erfolg führen.

Also keine Scheu- einfach machen und Förderungen in Anspruch nehmen! Viel Glück dabei!

Kalkulation des Projektes. Für den Anfang kann man auch eine einfache Methode wählen, indem man alles in einen Umschlag packt und mit dem Titel und Entstehungsjahres des Projektes versieht und alles Belege sammelt, die zu dieser Arbeit gehört. So entsteht kein unmittelbarer Überblick über die Ausgaben, aber bei Bedarf kann man es dann später auswerten. Für Auftragsarbeiten, der Steuererklärung oder für ein Projekt. Später muss man nur noch die Preisentwicklung korrigieren, da sich ja ständig alles ändert. So hat man aber schon einmal einen Fundus, der unverzichtbar ist für eine Projektplanung.

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